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Was
man wissen muß im Umgang mit Behörden, Krankenkassen und ähnlichen
Ärgernissen.
Namens- und Personenstandsänderung - das TSG
Die Krankenversicherungen
Allgemein gilt:
Zunächst einmal, es hört sich alles sehr viel an, aber es ist
meistens nur lästig, nicht wirklich schlimm. Ganz wichtig jedoch
ist, dass man sich umfassend informiert, bevor man da etwas anwirft, was
auf andere Art und Weise wesentlich einfacher und/oder schneller gegangen
wäre. Wir leben nun mal in Deutschland, und da gibt es halt Formulare
für die Beantragung eines Antragsformulars.... Und wehe, die Dinger
sind nicht richtig eingereicht, oder nicht fristgerecht, oder in der falschen
Farbe ausgefüllt.
Man kann sich leider auch nicht darauf verlassen, dass Ärzte, Krankenkassen
oder Ämter genau Bescheid wissen; es gibt Informationen, die sind
falsch, weil die Herrschaften selber nicht so genau informiert sind, und
es gibt Informationen, da fragt man sich dann schon, warum das jetzt jemand
so behauptet - und dann ist es selten in unserem Interesse. Also, gut
informieren und gegebenenfalls gegenhalten - wenn ihr im Recht seid, seid
ihr im Recht.
Außerdem gibt es einige Leute und Gegenden, vor denen muß
gewarnt werden, weil die dort tätigen Gutachter, zum Teil auch Behandler,
etwas seltsame Vorstellungen haben..
Da, wo wir warnen können, ohne das Risiko einer Klage einzugehen,
werden wir das tun. Ansonsten empfiehlt es sich immer, sich bei einer
Gruppe in der Nähe umzuhören, was es da für Erfahrungen
gibt - Auch dann, wenn in dieser Gruppe nur Frauen sein sollten, oder
man sich nicht so wohl da fühlt - es lohnt sich!
Betrifft: Anwälte! An einigen Stellen haben wir darauf
hingewiesen, dass man sich einen Anwalt nehmen kann oder sogar soll. Stellt
sicher, dass der Anwalt, den ihr euch aussucht, sach- und fachkundig ist,
und keine Berührungsängste mit Transen hat. Denn das hat sich
schon als Problem erweisen, so zum Beispiel in einem Fall, in dem ca.
10.000 DM Anwaltskosten anfielen, weil der Anwalt zu einer Klage riet
im Streit mit einer Kasse. Das Problem? Der Fall war noch gar nicht in
einem klagefähigen Stadium - Geld wech, nix erreicht!
Eine gute Adresse ist immer Frau Maria Sabine Augstein in Tutzing. Sie
kann zwar nicht in jedem Falle selber helfen, kennt aber Anwälte,
die sich auskenne, bzw. kann als Korrospondenzanwältin mitarbeiten.
Ihr könnt euch auch mit der dgti
oder uns erst mal in Verbindung
setzen, um zu prüfen, ob sich das schon lohnt!
Wir und die dgti als Ansprechpartner: Ich habe in den Texten immer
mal wieder auf uns und die dgti als Ansprechpartner hingewiesen. Daß
heißt aber nicht, dass andere Selbsthilfeorganisationen inkompetent
sind oder ihr da nicht hingehen solltet, sondern nur, dass dies unsere
Seite ist und wir nun mal mit der dgti in einigen Fragen eng zusammenarbeiten.
Checkt auch mal eure lokale Gruppe - während es wirklich einige gibt,
die in solchen Dingen nicht eben mit Kompetenz glänzen (und oft entweder
raten, alles mitzumachen, was irgend jemand fordert, damit es bloß
keinen Ärger gibt, oder umgekehrt bei jeden Fall direkt zur Klage)
gibt es auch viele, die zur Hilfe sowohl bereit als auch fähig sind!
Und man kann sich selbstverständlich auch an mehreren Stellen gleichzeitig
informieren!
Außerdem hat die dgti
bereits eine Menge gerade zu diesem Thema veröffentlich, deshalb hier
spezielle Links zum Thema (Aber die Seite lohnt sich auch ganz für
sich zu betrachten):
Auf dieser Seite ist die Erstinformation
für Betroffene - Achtung, lang! Enthält nicht nur einige
allgemeine Infos, sondern auch Musterbriefe an Behörden, Ärzte,
Gericht, Krankenkassen, Arbeitgeber.....
Zum Ausdrucken kann man sich diese als DOC herunterladen. Hier ist auch
eine RTF-Version (kann von fast
allen Textverarbeitungen gelesen werden) als ZIP.
Außerdem gibt es hier den "Versuch eines Leitfadens für
'Helfer'", Transsexuell
und nun?
Der Inhalt:
- Einleitung medizinischer Maßnahmen
- Kostenübernahme und Leistungspflicht
- Behandlungsanspruch und Umgang mit dem Patienten
- Behandlungs- und Begutachtungsstandards
- Abschlußbemerkungen
Außderdem gibt es noch eine Liste der SHGs
-- selbst wenn man diese nicht mag, sie sind eine unschätzbare
Quelle für Informationen zu lokalen Gegebenheiten.
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