Medizinische Voraussetzungen zur Hormontherapie


Zu Anfang sollte man seinen normal vorhandenen Hormonspiegel abchecken lassen. Hierzu nimmt der Endokrinologe einige Röhrchen Blut ab. Auch wenn man Angst vor Spritzen hat - daran kommt man nicht vorbei.

Kleine Tipps von Erfahrenen bezüglich Blutabnahme:
- nicht im Sitzen, sondern gleich im Liegen abnehmen lassen. Dann fällt man wenigstens nicht so tief.
- nicht hinschauen - manchmal kippt man einfach nur deswegen um, weil man den Anblick nicht gewohnt ist und man sich davor graust,
- mit demjenigen eine lockere Unterhaltung führen, welcher das Blut abnimmt - aber ja nicht über die Blutabnahme reden, sondern meinetwegen über das Wetter. Das lenkt von der Tätigkeit ab!
- sich immer wieder vorsagen, dass es dazu dient, dass man demnächst sein heißersehntes Testo bekommt...

Manchmal wird die Blutprobe auch noch dazu verwendet, den Gentest durchzuführen - in München wurde dieser Test lange Zeit mittels des wesentlich billigeren Haarwurzeltests gemacht, jedoch in den letzten Monaten aufgrund eines Fachpersonalmangels auch via Blut.

Ein bis zwei Wochen später kann man mit seinem Endokrinologen das Ergebnis durchsprechen. Sollten die Blutwerte, vor allem die der Sexualhormone und die Leberwerte nicht im Normalbereich liegen, muss das unbedingt geklärt werden, bevor die Testosteron-Therapie beginnen kann.

Liste der uns bekannten Therapeuten, Gutachter und Endokrinologen