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Laparoskopische Hysterektomie
Die laparoskopische Methode ist den meisten wohl eher unter dem Begriff ”Endoskopie” bekannt: über zwei oder drei kleine Einschnitte werden kleine Instrumente, sowie die Beleuchtung/Kamera in die Bauchdecke eingeführt und hierüber die gesamte Operation durchgeführt.
Im Einzelnen: Durch einen ca. 2-3 cm langen Schnitt im Bauchnabel wird das dickste Rohr, die Beleuchtung mit Kamera eingeführt. Ein oder zwei weitere kleinere Schnitte sind für die Instrumentenrohre. Dann wird die Bauchhöhle mit Kohlendioxid gefüllt, so dass der Operateur genügend Spielraum hat, um überhaupt operieren zu können. Alle Aktionen muss der Operateur am Bildschirm beobachten, da er keinen direkten Blick auf das Operationsgebiet hat. Das erfordert reichlich Übung.

laparoskopische Hysterektomie
Von der Operation bleibt so gut wie keine Narbe übrig; die kleinen Einschnitte sind nach einigen Monaten bei normaler Heilung schon so gut wie nicht mehr zu sehen.
Besonders ist die Laparoskopie geeignet, wenn nur die Eierstöcke entfernt werden sollen. Es geht aber auch die Entfernung der Gebärmutter mit dieser Methode.
Voraussetzung ist, dass keine Verwachsungen vorliegen, oder die Gebährmutter zu groß ist. Zudem verlangt diese Operationsmethode entsprechend notwendige Ausrüstung der Klinik, sowie einen sehr geübten Operateur.
Im Internet haben wir auf Endogyn.de auch einen Operateur entdeckt, welcher nicht mehr Kohlendioxid in den Bauchraum bläst, sondern es gaslos macht, indem er die Bauchdecke mechanisch anhebt. Dies scheint aber eine eher neue Methode zu sein.
Etliche Transmänner litten nach der Operation unter ziemlich schmerzhaften Blähungen, weil der Körper das Kohlendioxid abbauen muss. Das Abführen des Gases geschieht aber vor allem auch durch oben liegende Körperteile, also z.B. durch den Schulterbereich. Hierdurch hat man dann starke Schulterschmerzen. Die Verwendung von Kohlendioxid birgt auch zusätzliche Gefahren in sich.
In der Regel erfolgt die Entlassung aus dem Krankenhaus ca. 4-6 Tage nach der Operation.
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