keine vorliegende Schwangerschaft
Die Indikationsschreiben werden für zwei Punkte benötigt:
Einmal will die Krankenkasse diese Schreiben vorliegen haben, um sicher zu gehen, dass diese Operation notwendig ist. Nur in diesem Fall ist die Kasse zur Kostenübernahme verpflichtet. Der Nachweis einer vorliegenden Transsexualität ist dafür ausreichend. Es reicht jedoch nicht, wenn Du ohne die Indikationsschreiben bei der Krankenkasse anfragst – da wird jede Kasse sicherlich die Kostenübernahme ablehnen.
Ein zweiter Grund für die Indikationsschreiben: der Operateur braucht meist eine Kopie davon, damit er operiert. Warum? Rechtlich gesehen ist jede Operation erstmal eine Körperverletzung, auf welche eine hohe Strafe steht. Daher muss für jede geplante Operation das Einverständnis des ”Opfers”, d.h. des Patienten vorliegen, damit diese Körperverletzung für den Operateur ohne strafrechtliche Konsequenzen bleibt. Die Indikationsschreiben sind hierbei für den Operateur eine zweite Sicherheit, dass er straffrei handelt.
Zur Ergänzung: Wenn ein Patient nicht mehr zur Willensäußerung fähig ist, z.B. weil er bewusstlos ist, und die Operation sein Leben retten würde, muss der Operateur natürlich die Operation auch ohne explizite Einverständniserklärung durchführen – dass er hier straffrei bleibt, dürfte klar sein.
Neben den Pflichtvoraussetzungen gibt es Bedingungen - auch während und nach dem Klinikaufenthalt, welche ein gutes Ergebnis begünstigen, die aber kein absolutes Muss sind. Ein Beispiel: schwer heben - dabei spannt man die Bauchmuskeln an, und wenn dort gerade mal vor zwei Wochen operiert wurde, reißt die Wunde wieder auf. Bei äußerem Aufreißen sieht man's gleich - nur innerlich kann man daran im schlimmsten Fall verbluten...
gute Bedingungen
schlechte Bedingungen
Darauf, wie man sich nach der OP verhalten sollte, damit alles möglichst gut verheilt, gehen wir gesondert unter nach der OP ein.
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