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Die Autorin geht völlig andere Wege, als wir es gewohnt sind, wenn
wir uns mit dem Thema Transidentität auseinandersetzen. Von den
Medien und der Bevölkerung wird das Wort Transsexualität verwendet,
das von Medizinern und Juristen eingeführt wurde.
Durch einen kulturellen und sozialpolitischen Denkansatz versucht
die Autorin zunächst klar zu machen, dass Transidentität nichts
besonderes wäre, wenn sie nicht immer wieder aus der exotischen
oder leidvollen Perspektive betrachtet würde. Viele ihrer Gedanken
und Lösungsansätze lassen sich auch auf eine große Zahl anderer
Probleme übertragen, mit denen sich viele Menschen in ihrem Leben
herumschlagen müssen.
Sehr deutlich arbeitet sie heraus, dass Gesetzgebung und Medizin,
auch Psychotherapie, nur flankierende Maßnahmen sind. Sie bringen
weder die Lösung der Probleme, noch steht ihnen die Entscheidungskompetenz
zu, wem geholfen werden darf und wem nicht. Die Autorin legt die
Verantwortung, ein lebenswertes Leben führen zu können, eindeutig
in die Hände der Transidenten selbst, im Zusammenleben mit allen
Menschen dieser Gesellschaft.
Aufbau und Inhalt - Textauszug
Inhaltsverzeichnis
Leitfaden für
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